Eine Filmreihe zum Thema Sterben, Tod und Abschiednehmen
Hamburg März - April - Mai 2011
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Der Film: "Das süsse Jenseits"
Ein kleiner Ort in British Columbia verfällt in Agonie, als 14 Kinder bei einem Busunglück ihr Leben verlieren. Ein aus der Stadt angereister Anwalt versucht, das Leid der Eltern durch einen Musterprozeß in bare Münze zu verwandeln. Durch unermüdliche Überzeugungsarbeit gelingt es ihm, die meisten Betroffenen auf seine Seite zu bringen, doch bei der Vorbereitung des Prozesses scheitert er an der Lüge eines überlebenden Mädchens. Ein intensiver, eindringlicher Film über Verlust und Leid, der als Lehrbuch in Sachen überlebenswichtiger Trauerarbeit verstanden werden kann. Trotz des bewegenden Themas hält die sehr artifizielle Machart den Zuschauer zugleich auf eine gewisse Distanz und ermöglicht ihm so eine weitgehend emotionsfreie Auseinandersetzung mit existentiellen Sinnfragen.
Der Ort: "Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus" Mit dem Lotsenhaus hat Hamburg Leuchtfeuer ein Haus geschaffen, in dem Trauern, Abschiednehmen und Gedenken den Raum und die Zeit bekommen soll, die es ganz individuell braucht. Die Angebote des Lotsenhauses stehen allen Menschen offen - unabhängig ihrer religiösen oder konfessionellen Bindung, unabhängig ihrer Nationalität und unabhängig ihrer Lebensgestaltung. Um diese Offenheit zu wahren, wurde auf religiöse Symbole im Haus verzichtet.
Die Kunst: "gescannte erinnerungen" Zu dem Film 'Das süsse Jenseits' erstellen wir grossformatige Photographien, die auf besondere Weise entstehen. Persönliche Gegenstände, Photographien, verwelkte Blumen, eine Kinokarte, eine flüchtige Notiz - all dies erinnert, auf sanfte Weise, assoziativ, an eine Person die nicht mehr ist. Die Geheimnisse der einzelnen Gegenstände lassen eine Brücke zwischen Leben und Tod entstehen. Die wahre Bedeutung dieser Dinge ist nur dem Trauernden bekannt und kann dem Umgang mit Trauer einen bildlichen Ausdruck geben, ein wenig Ruhe schaffen - gescannte Erinnerungen.
Die Worte:
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